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Die Pflanzenwelt am Natura Trail

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Feuchtwiesen
Feuchtwiesen, Foto: Peter Churfürst

Wälder, Wiesen und Auen

In der Nacheiszeit waren die heutigen Naturpark-Flächen mit Ausnahme der Moore, Gewässer und Verlandungsbereiche vollständig mit Wald, vor allem Buchen, bedeckt. Heute ist noch gut ein Drittel bewaldet. Eine naturbelassene Pflanzenwelt, wie etwa die Erlen- und Eschenmischwälder in den Niederungen des Stobbertales, trifft man nur selten an. Auch die Menschen haben im Laufe der Jahrhunderte das Landschaftsbild durch Ackerbau und systematisches Aufforsten stark verändert.

Durch die häufig wechselnden geologischen Bedingungen im Wandergebiet erlebt man eine sehr abwechslungsreiche Pflanzenwelt. Auf den warmen trockenen Hanglagen dominieren jetzt Kiefernwald, aber auch Hainbuchen und Robinien. An den etwas feuchteren Standorten sind auch Ulmen-, Ahorn-, Eichen- und Linden-Arten zu finden. Rotbuchen gedeihen dort jedoch am besten. Die Wälder weisen sehr viel Alt- und Totholz auf, Lebensraum für seltene Vögel, Fledermäuse und höhlenbewohnende Käfer. Leberblümchen, Buschwindröschen und gelbe Anemonen bedecken im Frühjahr den Boden in den Laubwäldern.

Gelegentlich trifft man an Hanglagen auf Trockenrasen, die mit bunt blühenden Pflanzen, wie z.B. Salbei, Silbergras und Heidenelken bedeckt sind. Auf Hochstaudenfluren finden sich Breitblättriges Knabenkraut, Fieberklee und Echter Baldrian.

 

Gelbe Anemone
Gelbe Anemone, Foto: Peter Churfürst