Besonderheiten aus dem Füllhorn der Flora
Die Krebsschere kann an der Spree bei Drahendorf und auf den Spree-Altarmen gesehen werden. Im Frühsommer bildet die weißblütige Pflanze 40 cm große, rosettenförmige Blätter, die teilweise aus dem Wasser ragen. Die Hochblätter ihrer Stiele sehen den Scheren von Krebsen ähnlich. Im Winter senkt sich die Rosette auf den Gewässerboden ab und im Frühjahr steigt sie wieder an die Wasseroberfläche. Ihre Art ist gefährdet.
Die Mummel gehört zu den Seerosengewächsen. Ihre Blätter ragen über den Wasserspiegel hinaus, die Blattform ist nierenförmig. Sie ist in stehenden und leicht fließenden Gewässern zu finden, oft in Harmonie mit der weißen Seerose. Im Gegensatz zu dieser hat sie gelbe Kelchblätter, die sich morgens öffnen und am Nachmittag schließen. Ihre Bestände sind nicht gefährdet, doch die Pflanze ist geschützt.
Südlich von Neubrück und Drahendorf grüßt im Sommer und Frühherbst die hellblaue Gemeine Wegwarte am Wegesrand. Sie ist ein Korbblütler und bei Bienen, Schwebfliegen und Hummeln sehr beliebt. Sie kann die respektable Höhe von 150 cm erreichen, hat einen verzweigten Stängel und als ehemalige Heilpflanze sowie früherer Kaffeeersatz (Zichorie), der aus ihren Wurzeln gewonnen wurde, „große Zeiten“ hinter sich. Hinsichtlich Bestandschutzes steht sie auf der Vorwarnliste.







